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Google Pixel 6 (Pro): Kamera, Display & Updateplan geleakt

Am 19. Oktober will Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro vorstellen. Vergan­gene Woche leakte Saturn Preis und Vorbe­steller-Aktion. Jetzt zieht ein anderer Händler nach und teilt munter Infos zu Kamera, Display und Update­plan.

Rund um die Neuvor­stel­lung des Pixel 6 wird es span­nend. Google veröf­fent­licht zwar seit Anfang August offi­zielle Bilder auf seiner Store-Seite. Infor­mationen zu Ausstat­tung und weitere Details wurden bislang aber höchs­tens geleakt und nicht vom Such­maschi­nen­kon­zern bestä­tigt.

Seit vergan­gener Woche hat der Pixel-6-Launch auch ein konkretes Datum. Bis dato war nur von "Herbst 2021" die Rede, mitt­ler­weile ist aber der 19. Oktober für ein Event vorge­merkt. Zum Preis verrät Google selbst natür­lich auch noch nichts. Dafür leakte die Elek­tro­kette Saturn eine Vorbe­steller-Aktion samt Preis des Google Pixel 6.

Acht Tage sind es nun noch bis zum Launch, jetzt lieferte ein Einzel­händler weitere Daten zu den neuen Pixels. Der bekannte Leaker Evan Blass war schnell genug, das Mate­rial zu sichern und auf seinem Twitter-Account zu tweeten. Die Bilder dort sind ziem­lich klein und lösen nur niedrig auf. Das Online-Portal GSMARENA sorgt für bessere Lesbar­keit.

Der Einzel­händler hat die Daten mitt­ler­weile wieder gelöscht, aber das Internet über­sieht ja bekannt­lich nichts.

Google Pixel 6: Details zur Ausstat­tung

Google Pixel 6 Pro und Google Pixel 6 Google Pixel 6 Pro und Google Pixel 6
Bild: Google, Screenshot: vyus.de

Datenblätter

Es sieht ganz danach aus, als seien die Daten offi­ziell und damit verse­hent­lich zu früh veröf­fent­licht worden. Deshalb kann man den Leak durchaus ernst nehmen. Dass die neuen Pixels mit einem eigenen Chip von Google namens "Tensor" ange­trieben werden, ist kein Geheimnis mehr. Was die CPU auf dem Kasten hat, wird mit Span­nung erwartet.

Das Pixel 6 Pro verfügt dem Leak zufolge über ein 6,7-Zoll-Display mit 120 Hz adap­tiver Bild­wie­der­hol­rate, 5G-Unter­stüt­zung und 30 Watt schnellem kabel­gebun­denem sowie 23 W kabel­losem Laden. Bei der Akku­lauf­zeit sollen die Pixels punkten, was auf ein gutes Ener­gie­manage­ment schließen lässt.

Die Triple­kamera des Google Pixel 6 Pro verfügt über eine Weit­win­kel­kamera mit 50 Mega­pixel, eine Tele­kamera mit 48 Mega­pixel und eine Weit­win­kel­kamera mit 12 Mega­pixel Auflö­sung. Die Kamera soll 150 Prozent mehr Licht einfangen als die Kamera des Google Pixel 5, was unter schlechten Licht­bedingen vorteil­haft sein soll. Die Tele­kamera kann vier­fach optisch vergrö­ßern.

Das Pixel 6 verfügt über die gleiche 50-Mega­pixel-Haupt­kamera und die 12-Mega­pixel-Ultra­weit­win­kel­kamera, auf die Tele­kamera wurde aber verzichtet. Das OLED ist mit 6,4 Zoll etwas kleiner, Gorilla Glass Victus und IP68-Zerti­fizie­rung, das vor dem Eindringen von Staub und Wasser schützt, ist wie auch beim Pro-Modell gegeben. Soft­ware-seitig will Google fünf Jahre Sicher­heits­updates liefern.

Ob Google nach den umfang­rei­chen Leaks am 19. Oktober noch für Über­raschung sorgen kann? Wenn es Google richtig macht, dann ja. Denn letzt­lich ist die Ausstat­tung von Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro nun nicht wirk­lich etwas Beson­deres. Diese Daten findet man bei vielen anderen Smart­phone-Modellen auch. Wich­tiger ist daher, wie sich die neuen Pixels gegen die erbar­mungs­lose Konkur­renz behaupten können. Allen voran der neue Chip und seine Leis­tung stehen im Faden­kreuz. Wenn Google an den rich­tigen Stellen an den rich­tigen Schrauben dreht, könnten Pixel 6 und Pixel 6 Pro den Boliden von Samsung, Apple und Co. mehr entge­gen­setzen als die "obere Mittel­klasse" Pixel 5 aus dem vergan­genen Jahr.

ColorOS 12 wurde die Benut­zer­ober­fläche getauft, die auf Oppo-Smart­phones läuft. Oppo verkün­dete einen Rollout-Plan von ColorOS 12 auf Basis von Android 12.

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