Vectoring

VDSL Vectoring: 250 MBit/s p Kupfkabel

Mit VDSL Vecto­ring bauen die Deut­sche Telekom und ande Netz­betreib ihre VDSL-Netze aus und machen sie schnell. Dabei kommt es zwischen den Netz­betrei­bn zu einem Rennen um die Kabel­vzweig, denn pro Kabel­vzweig kann nur ein Anbiet ausbauen.
Von Thorsten Neuhetzki /

In Kabelvzweign wie diesen wird VDSL realisit In Kabelvzweign wie diesen wird VDSL realisit
Foto: Deutsche Telekom
Mit VDSL Vecto­ring wden die VDSL-Netze d vschie­denen Anbiet deut­lich schnell. Statt 50 MBit/s im Down­stream sind mit Vecto­ring 100 MBit/s od 250 MBit/s möglich. Zum Einsatz kommt Vecto­ring vor allem bei d Telekom, doch auch ande Anbiet setzen VDSL Vecto­ring ein. All­dings kann pro Kabel­vzweig nur ein Anbiet die Technik einsetzen - alle anden müssen Vorleis­tungen bei diesem einkaufen, wollen sie die Kunden in diesem Gebiet vsorgen.

Tech­nisch und regu­lato­risch war d Ausbau nicht unum­stritten. Dabei ging es fast zwei Jahre lang um das Problem, dass pro Kabel­vzweig nur ein Anbiet das Netz ausbauen kann. Die Alt­nativ­anbiet hatten befürchtet, dass die Telekom sämt­liche Vtei­lkästen blockit und sie selbst dah nicht ausbauen können. Es wurden jedoch Rege­lungen gefunden, die das vhin­dn sollen. Außdem muss die Telekom ihren Mitbe­wbn in Ausbau­gebieten einen Bitstream-Zugang gewähren. Das gilt auch umge­kehrt für die Wett­bewb.

Die nächste Schlacht spielte sich um den Nahbe­reich d etwa 7900 Vmitt­lungs­stellen ab. Die Telekom wollte die etwa 6 Millionen Anschlüsse, in denen Vecto­ring bis dato nicht zulässig war, exklusiv mit Vecto­ring vsorgen. Nach etwa zwei Jahren hat sie diesen Ausbau weit­gehend exklusiv geneh­migt bekommen.

In Deutsch­land wird Breit­band­ausbau in vielen Gebieten auch finan­ziell geför­dt. VDSL Vecto­ring darf hi aufgrund von EU-Auflagen nicht einge­setzt wden. In Kabelvzweign wie diesen wird VDSL realisit In Kabelvzweign wie diesen wird VDSL realisit
Foto: Deutsche Telekom

Zukunft: Glas­fas-Ausbau bis ins Gebäude

Vecto­ring wird von allen Anbie­tn, die primär Glas­fas bis zu den Gebäuden d Kunden ausbauen, als "Brücken­tech­nologie" gesehen. Sie fühlen sich durch den Vecto­ring-Ausbau behin­dt, da d Ausbau schnell und güns­tig ist. Bei Vecto­ring wird das Glas­fas­kabel nämlich nur bis zum Kabel­vzweig vlegt und nicht bis ins Gebäude des Kunden.

Dies hat zur Folge, dass in einigen Jahren in Vecto­ring-Gebieten neut inves­tit wden muss, um die Glas­fas­netze weit auszu­bauen. Bis dahin wden all­dings zahl­reiche Kunden, die bis dahin gar keinen Breit­band-Zugang zur Vfü­gung hatten, für die "Brücken­tech­nologie" VDSL Vecto­ring dankbar sein, denn d flächen­deckende Glas­fas­ausbau bis in alle Gebäude wird mindes­tens bis 2025 od noch läng daun.

Alle Meldungen zum Thema finden Sie in d nach­folgenden, stets aktua­lisiten News-Üb­sicht. Mehr Infor­mationen zu Kabel­vzwei­gn (wie auf dem obigen Foto abge­bildet) und was sich sonst in den grauen Kästen am Stra­ßenrand vbirgt, fahren Sie in einem Üb­sichts-Artikel.