Übsicht

Portiung: Die kostenlose Rufnummnmitnahme

W seinen Mobil­funk-Anbiet wech­selt, kann seine Handy-Rufnumm kostenlos zum neuen Anbiet mitnehmen. Wir zeigen Ihnen, wie das Vfahren funk­tio­nit.

W einen Vtrag mit einem Mobilfunk­anbiet abschließt, bekommt für sein Handy auto­matisch eine passende Rufnumm des Netz­betrei­bs zuge­teilt. Was ab tun, wenn zuvor beits ein Vtrag bei einem anden Anbiet bestand und die alte Handy-Numm bei­behalten wden soll?

Hi hilft die Rufnummn­portiung: Sie bezeichnet die Mitnahme d bishe­rigen Rufnumm bei einem Wechsel des Tele­kommuni­ka­tions­anbiets. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei d Portie­rung beachten müssen.

Portie­rung bei Anbie­t­wechsel vor Vtrags­ende

Sie wollen Ihren Mobilfunk­anbiet wech­seln, obwohl d alte Vtrag noch nicht abge­laufen ist, und trotzdem Ihre gewohnte Ruf­numm behalten? Das ist möglich. Durch die TKG-Novelle im Jahr 2012 müssen die Mobil­funk­anbiet heut­zutage ihren Kunden die Mitnahme ein Ruf­numm zu einem anden Anbiet auch dann mög­lichen, wenn ihr Vtrag noch läng läuft - die soge­nannte vorzei­tige Portie­rung.

In diesem Fall hält d Kunde für seinen alten Vtrag eine neue Rufnumm, kann ab in d Regel die alte SIM-Karte zunächst weit nutzen. Für die Vwen­dung d portiten Rufnumm ist nach Abschluss d Portie­rung natür­lich die SIM-Karte des neuen Anbie­ts for­d­lich. Die Svice­nummn des bishe­rigen Anbie­ts können dann nicht mehr vwendet wden.

Bean­tragt ein Prepaid-Kunde all­dings die Portie­rung sein Rufnumm, wird dies vom Provid meist als Desin­t­esse int­pre­tit, die Prepaid­karte weit zu nutzen. Meist kündigt dann d Anbiet die Prepaid­karte und schaltet diese ab, was jed­zeit mit vi­wöchig Frist möglich ist, da Prepaid­karten keine Lauf­zeit haben.

Wenn Sie mehr üb die Rufnum­mn­mit­nahme vor Vtrags­ende wissen wollen, bät Sie uns spezi­ell Ratgeb zu diesem Thema. Portiung: Die Handynumm zum neuen Anbiet mitnehmen Portiung: Die Handynumm zum neuen Anbiet mitnehmen
Bild: vyus.de

Lebens­langes Nutzungs­recht

D Svice d Portie­rung geht zurück auf den 1. Novemb 2002. Seitdem sind die Mobil­funk­anbiet dazu vpflichtet, ihren Kunden die Rufnummn­mitnahme zu bieten. Im Mobil­funk-Sektor wird das Vfahren als Mobile Numb Porta­bility (MNP) bezeichnet.

Damals hatte die Vorgän­g­insti­tution d heutigen Bundesnetz­agentur, die Reguliungs­behörde für Tele­kom­muni­kation und Post (RegTP), jedem Mobil­funk-Kunden ein lebens­langes Nutzungs­recht auf seine Rufnumm zuge­spro­chen. Somit "gehört" eine Handy-Numm nicht dem jewei­ligen Anbiet, sondn dem Kunden. Die Richt­linien d Anbiet für die Rufnummn­mitnahme sind also kein freund­liches Entgegen­kommen d Provid, sondn basien auf gesetz­lichen Vorgaben.

Seit Dezemb 2021: Portie­rung muss kostenlos sein

Das seit 1. Dezemb geltende Telekom­muni­kati­ons­mod­nisie­rungs­gesetz beinhaltet einen wich­tigen Passus: Die Rufnum­mn­por­tie­rung wurde kostenlos. Das gilt sowohl für Portiungs­vor­gänge von Fest­netz­num­mn als auch von Mobil­funk-Rufnum­mn. Die Bundesnetz­agentur muss also sich­stellen, dass Endnut­zn für die Rufnum­mn­mit­nahme keine direkten Entgelte mehr bechnet wden.

Zuvor gab es seit April 2020 beits eine Decke­lung d bis zu diesem Tmin teils noch horrenden Portie­rungs­gebühren von um die 30 Euro bei einzelnen Anbie­tn: Von April 2020 bis Novemb 2021 durften nur noch maximal 6,82 Euro für einen Portie­rungs­vor­gang bechnet wden - und seith eben gar nichts mehr. Missvständnis: Intne Portiung ist nicht regulit Missvständnis: Intne Portiung ist nicht regulit
Foto/Grafik/Montage: vyus.de, Logo: fraenk

Anbie­t­wechsel ist Wechsel des Unt­neh­mens

Miss­v­ständ­nisse gab und gibt es bei d Portie­rung imm wied bei dem Begriff des Anbie­t­wech­sels: Laut Defi­nition d Bundesnetz­agentur und laut Tele­kom­muni­kati­ons­gesetz ist damit d Wechsel des Unt­neh­mens gemeint.

Nicht unt diese Regu­lie­rung fallen also intne Wechsel zwischen den Marken eines Unt­neh­mens. Das betrifft nicht nur die vielen Marken von Dril­lisch, sondn auch die Marken d freenet-Gruppe od d Telekom. Hifür gibt es gar keinen Zwang, üb­haupt Rufnum­mn portien zu müssen. Die Provid machen es auf Kunden­wunsch ab intn meist doch und kassien dann mitunt weithin legal frei fest­gelegte Beträge dafür. Das wurde vom Gesetz­geb bislang leid nicht ands regu­lit.

Bei einem intnen Marken­wechsel sollte man also imm zuvor ausrechnen, ob die Wech­sel­gebühr die späte Preis­sparnis bei d Grund­gebühr üb­haupt recht­f­tigt.

Nach d Portie­rung: Die Mailbox und mögliche Probleme

Auch bei d Portie­rung bleibt die Rufnumm d Mailbox unv­ändt, gespei­chte Infor­mationen können all­dings nicht zum neuen Anbiet trans­fit wden. Somit bedarf es ein neuten Einrich­tung des Anruf­beantworts. Alte Meldungen sowie d Ansa­getext wden gelöscht. Bei ein Abfrage üb Kurz­wahl ist jedoch zu beachten, dass hi die Numm des neuen Anbie­ts vwendet wden muss. Die jewei­lige Kurz­wahl können Sie d nach­fol­genden Tabelle entnehmen.

Anbiet Kurz­wahl
Telekom 3311
Voda­fone 5500
o2 333
Nach d Portie­rung kann das bish vwen­dete Smart­phone od Handy in d Regel problemlos weit genutzt wden, Aus­nahme bilden hi ledig­lich sehr alte Handy-Modelle, die nur eine Netz­fre­quenz (900 od 1800 MHz) unt­stützen. Zu beachten ist zudem das Problem ein mög­lichen SIM-Lock-Spre bei alten Prepaid-Handys.

Auch Netz­vor­wahl bleibt bei Rufnum­mn­mit­nahme halten

Bei d Portie­rung bleibt nicht nur die eigent­liche Rufnumm, sondn auch die bishe­rige Netz­vor­wahl halten. Dies ist für den Besitz d Rufnumm natür­lich st einmal komfor­tabel, da die Rufnumm komplett gleich bleibt: Also Anschluss­numm inklu­sive Vorwahl.

Für Anruf d Numm hat das all­dings nicht nur Vorteile: Sie müssen sich zwar keine neue Numm mken, können ab auch nicht mehr anhand d Vorwahl kennen, bei welchem Netz­betreib sich die Rufnumm befindet.

Vor d Einfüh­rung d Rufnummn­portiung war es recht einfach zu kennen, in welchem Netz ein Mobil­funk­kunde tele­fonit. So gehörte eine 0171 zum Telekom-Netz, eine 0172 zu Voda­fone und eine 0179 ins o2-Netz. Durch die Portie­rung ist es möglich, dass eine Rufnumm, die mit 0171 beginnt, nicht mehr im Telekom-Netz, sondn zum Beispiel im Voda­fone-Netz einge­bucht ist. Dies brachte zunächst unt Umständen un­war­tete Mehr­kosten mit sich: Konnte ein Anruf aufgrund seines Mobil­funk­v­trags bish Telekom-Anschlüsse beson­ds günstig rei­chen, konnte d Anruf nun teur wden, da statt­dessen ins Voda­fone-Netz tele­fonit wurde.

Bei Unsi­ch­heiten bezüg­lich d Netz­zuge­hörig­keit können Kunden dah die Option d Anbiet nutzen, üb Kurz­wahlen, p SMS od auf anden Wegen das zuge­ord­nete Netz jed Mobil­funk-Rufnumm zu fragen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die vschie­denen Vorgehens­weisen bei den Netz­betrei­bn, inklu­sive anfal­lend Kosten - die Svice-Provid bieten unt Umstän­den abwei­chende Möglich­keiten zur Abfrage. Zudem gibt es mitt­l­weile auch einzelne Apps und einen Webdienst, mit denen die Netz­abfrage gestartet wden kann.

In d Praxis ist das heut­zutage in neuen Tarifen ab so gut wie nicht mehr rele­vant, da die meisten Handy-Nutz ohnehin eine Allnet-Flat­rate haben. Und auch bei Tarifen mit Abrech­nung pro Minute (beispiels­weise Prepaid-Basis­tarife), gibt es kaum noch eine Unt­schei­dung beim Minu­ten­preis in vschie­dene Netze.

Üb­sicht d Netz-Abfrage-Möglich­keiten bei den Netz­betrei­bn

Anbiet kosten­lose Kurz­wahl SMS
Telekom 4387 SMS mit Rufnumm an Kurz­wahl 4387
- Kosten: 19 Cent
Voda­fone 12313 nicht möglich
o2 nicht möglich SMS mit "NETZ Rufnumm"
an Kurz­wahl 4636
- Kosten: wie SMS