Zu Hause

Kommunikation zu Hause: Das brauchen Sie wirklich

Wir zeigen Ihnen alles rund um die Kommu­nika­tion zu Hause: Internet-Anschlüsse, WLAN, Router, Strea­ming, Smart-Home, passende Hard­ware wie Smart Speaker oder Smart-TV - und vieles mehr.

Kommunikation zu Hause: Das brauchen Sie wirklich Kommunikation zu Hause: Das brauchen Sie wirklich
Bild: vyus.de
Wer an Tele­kom­muni­kation denkt, dem kommen heut­zutage Handys, Smart­phones und passende Dienste in den Sinn. Doch so sehr die mobile Kommu­nika­tion an Bedeu­tung gewinnt - auch das eigene Zuhause lässt sich in puncto Tele­kom­muni­kation immer stärker aufrüsten: Die Zahl der Anbieter steigt und die Preise fallen.

Der Tele­fon­anschluss ist seit einer gefühlten Ewig­keit obli­gato­risch, auch ein Internet-Zugang ist für die Mehr­heit der Menschen heut­zutage Stan­dard. Entspre­chend schnüren die Tele­kom­muni­kations-Anbieter fast immer Double-Play-Pakete, die genau diese Bereiche in einem Angebot abde­cken.

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Bild: vyus.de
Doch damit ist das Reper­toire noch lange nicht erschöpft. Auch der Fern­seher ist in der Regel inte­graler Bestand­teil des eigenen Zuhauses, und auch hierfür gibt es Lösungen aus einer Hand: Triple-Play heißt folge­richtig das Stich­wort, unter dem Paket-Ange­bote aus Telefon, Internet und Fern­sehen zusam­men­gefasst werden. Kabel-TV, Glas­faser, DSL oder VDSL bezie­hungs­weise VDSL-Vecto­ring sind dann die Basis für solche Offerten, bei den drei bezie­hungs­weise vier letzt­genannten kommt in puncto Fern­sehen mitunter IPTV ins Haus.

Mitt­ler­weile sind die Band­breiten der mobilen Daten­über­tra­gung so hoch, dass auch Internet via Mobil­funk zu einer Möglich­keit des Breit­band-Inter­nets für zu Hause wird. Mit LTE und 5G stehen hier zwei schnelle Stan­dards zur Verfü­gung. Einen Über­blick über die vielen Möglich­keiten gibt ein weiterer Ratgeber. Eine weitere Alter­native zu diesen weit verbrei­teten Tech­niken in noch unter­ver­sorgten Gebieten ist Internet via Satellit.

Unter­hal­tung zu Hause

Das Netz eröffnet zahl­reiche weitere Möglich­keiten, sich zu Hause multi­medial berie­seln zu lassen - denn Enter­tain­ment-Ange­bote gibt es natür­lich auch ohne Paket aus Telefon- und Internet-Anschluss.

So setzt ein immer größer werdender Teil der Nutzer auf Video-Dienste im Internet, die den klas­sischen Video­theken den Rang abge­laufen haben - aus dem Netz kommen die Filme direkt auf den Fern­seher oder den Rechner. Web-TV, Media­theken und kosten­lose Strea­ming-Dienste indes ermög­lichen am Laptop und Smart-TV den schnellen Zugriff auf Fernseh-Programme, und zahl­reiche weitere Multi­media-Dienste verspre­chen Unter­hal­tung. Gerade in den Berei­chen Strea­ming und Cloud Gaming hat sich in den vergan­genen Jahren einiges getan.

Kommunikation zuhause mit mehreren Geräten im Wohnzimmer Kommunikation zuhause mit mehreren Geräten im Wohnzimmer
Bild: Arcor

Passende Hard­ware für zu Hause

Passender Hard­ware für die Tele­kom­muni­kations- und Multi­media-Nutzung zu Hause bedarf es natür­lich auch: Den Internet-Zugang ermög­lichen Router mit inte­griertem Modem, und hier sind neben Stan­dard-Geräten auch echte High-End-Boliden zu haben. Zu beachten ist hierbei, dass bestimmte Anschluss­tech­niken spezi­elle Router benö­tigen. So bedarf es z. B. für Internet via Kabel auch eines entspre­chenden Kabel-Routers.

Receiver wiederum sind für die Fernseh-Nutzung exis­ten­ziell, Fest­plat­ten­recorder ersetzen DVD- und Blu-ray-Rekorder, und Smart-TVs kombi­nieren Fern­sehen und Internet. Wer die Rundum-Vernet­zung für Multi­media wünscht, kann auf ein so genanntes NAS setzen, das die Inhalte im Haus für die einzelnen Geräte bereit­stellt. Die Daten­spei­che­rung ist im Rahmen von Cloud Compu­ting aber auch in Online-Spei­cher-Diensten möglich.

Schließ­lich sei noch die Vernet­zung über Smart Speaker erwähnt. Neben den bekann­testen wie Amazon Echo, Google Home oder dem Apple HomePod sind auch hier mehrere Hersteller mit ihren Geräten vertreten.

Um diese Vernet­zung zu gewähr­leisten, ist eine Verbin­dung zwischen allen oder zumin­dest einigen Geräten nötig. Diese lässt sich per Kabel oder - falls dies nicht möglich oder z. B. wegen drohenden Kabel­salats nicht gewünscht ist - per WLAN reali­sieren. Bei der Vernet­zung und Verbin­dung von Geräten (zu denen inzwi­schen beispiels­weise auch smarte Heizungs­steue­rungen, Roll­läden und Licht­steue­rungen gehören) sind einige Dinge zu beachten, die wir für Sie in einem eigenen Ratgeber zu Smart Home zusam­men­gestellt haben.